Verschiedene Bildformate: Aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die richtige Wahl treffen
Täglich begegnet uns eine schiere Bilderflut, für die wir zum Teil auch noch mitverantwortlich sind. Dazu gesellen sich außerdem noch viele verschiedene Bildformate. Im folgenden soll ein Überblick über die gängigsten analogen und digitalen Bildformate geliefert werden. Vorweg gilt es jedoch zu wissen, dass “Bildformat” an sich ein Sammelbegriff für das Aufnahmeformat in der Fotografie, das Seitenverhältnis beim Film und bei Abzügen auf Papier der Fotografien, für digitale Grafikformate und für die Bildauflösung von Fernseh- und Computerbildschirmen ist.
Bildformate
Analoge Bildformate werden weiter in Kleinbild- und Mittelformat unterteilt. Kleinbildformate, die sich auf Papier finden (die folgenden Angaben erfolgen in Zoll, sind daher nie ganz genau) sind: 7 x 10, 10 x 13, 10 x 15, 13 x 18, 13 x 19, 18 x 24, 20 x 30, 30 x 45 und 50 x 75, dabei stehen sie immer im Verhältnis 2:3 oder 3:4. Die Bildformate, die zu Papier gebracht werden, entsprechen dabei seit einigen Jahren dem Kleinbildformat von 24 mm x 36 mm, das weder dem Negativformat von 3:2 noch dem Format, das man bei Digitalkameras (4:3) findet. Dadurch entsteht beim Abzug auf Papier ein Verlust durch Beschneiden oder eine Weißeinfärbung der Bildränder.
Bei den Mittelformaten tauchen folgende Größen auf: 4,5 cm x 6 cm, 6 cm x 6 cm (klassisch), 6 cm x 7 cm und 6 cm x 9 cm. Mittelformatkameras und ihre entsprechende Entwicklung werden heute in der Regel nur noch von professionellen Fotografen verwendet, die Filme und die Entwicklung sind verhältnismäßig teuer.
Dateiformate
Digitale Formate tauchen in sehr großer Fülle auf, insgesamt gibt es über 100 verschiedene Dateiformate, die als Abkürzungen an den Dateinamen angehängt werden. Sie sind abhängig von den Programmen, die genutzt werden, und davon, was mit diesen Programmen vorgenommen wird, ob die Bilder retuschiert, komprimiert, animiert oder archiviert werden. Man unterscheidet dabei in Bildformate für Raster-, 2D-Vektor- und 3D-Vektorgrafiken. Die gängigsten Formate sind dabei JPG, RAW, GIF, PNG und TIFF.
JPGs sind am weitesten verbreitet unter den Bildformaten und werden meistens von Fotoamateuren genutzt. Dabei umfasst das Format viele Untertypen, die je nach Anwendung und Gebrauch für einen enormen Qualitätsverlust des Bildes verantwortlich sind. JPGs eignen sich nicht für den Druck von Texten oder harten Farbübergängen.
RAW ist ein Format, das sich bei fast allen neuen digitalen Spiegelreflexkameras finden lässt. Es erlaubt eine sehr hohe Auflösung (dadurch werden die Dateien jedoch sehr groß) und eignet sich am Besten, wenn die Bilder im Nachhinein bearbeitet werden sollen.
GIFs sind – genau wie PNGS – sehr verbreitet im Internet. Beide Formate erlauben es, dass Bild transparent wirken zu lassen. GIFs eignen sich zwar – im Gegensatz zu PNGs – zur einfachen Animation mehrerer Bilder, umfassen jedoch nur 256 Farben, so dass dieses Format nicht für den Druck geeignet ist. PNGs eignen sich am Besten für eine verlustfreie Komprimierung der Bilder.
TIFF-Dateien umfassen den gesamten CYMK-Farbraum, so dass sie vor allem für den groß angelegten Druck von Fotos und Grafiken und für die Bereitstellung derer zum Download im Internet eingesetzt werden.
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